Wenn junge Musikherzen auf meisterhaften Brass-Band-Sound treffen
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Als Teil eines schweizweiten Gemeinschaftsprojekts des Schweizerischer Jugendmusikverband und der Schweizer Militärmusik durfte die Jugendmusik Schwanden am vergangenen Samstag gemeinsam mit der Swiss Armed Forces Brass Band auf der Bühne stehen.

Die Swiss Armed Forces Brass Band ist eines der vier Elite-Repräsentationsorchester der Schweizer Militärmusik und führt in diesem Jahr im Rahmen der «Youth Tour» ein neues Projekt durch. An sieben verschiedenen Orten in der Schweiz erhalten junge Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit, mit einer der renommiertesten Militärformationen des Landes zu proben und anschliessend gemeinsam auf der Bühne zu musizieren.
Die gemeinsame Nachmittagsprobe stand ganz im Zeichen des Mottos: von Profis lernen, mit Profis proben und gemeinsam mit Profis konzertieren. Im Anschluss an die intensive Probenarbeit gehörte die Bühne am Samstagabend zunächst den einheimischen Nachwuchsmusikerinnen und -musikern der Jugendmusik Schwanden unter der Leitung von Andreas Hösli und Ambili Loser. Mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm begeisterten sie das Publikum und stellten ihr musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis. Mit viel musikalischer Energie übernahm danach die Swiss Armed Forces Brass Band unter der Leitung von Major Philipp Werlen die Bühne. Die Formation überzeugte mit kraftvollem Brass-Band-Sound und beeindruckender Präzision.
Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildete schliesslich der gemeinsame Auftritt der Jugendmusik Schwanden mit ihren Vorbildern der Swiss Armed Forces Brass Band. Gemeinsam präsentierten sie das Werk «Once Upon a Time». Die musikalische Märchengeschichte für Brass Band, Perkussion und Erzähler wurde eigens für dieses Projekt komponiert.
Dass dieser Konzertabend die Herzen der jungen Musikerinnen und Musiker höherschlagen liess, war den strahlenden Gesichtern deutlich anzusehen. Doch auch die Profimusiker der Swiss Armed Forces Brass Band hatten sichtlich Freude daran, gemeinsam mit dem Blasmusiknachwuchs zu musizieren.
Die nachhaltige Förderung junger Musiktalente sorgte nicht nur bei den Beteiligten für Begeisterung. Auch die zahlreichen Konzertbesucherinnen und -besucher dankten den beiden Orchestern mit langanhaltendem Applaus für die eindrucksvollen Musikvorträge.
Der Konzertabend machte eindrücklich deutlich, wie wertvoll Begegnungen zwischen Jung und Alt sind – und welche verbindende Kraft Musik entfalten kann, wenn Generationen gemeinsam musizieren.
Verfasser: Kurt Aschwanden



